Projektwoche der 4D & 4C in Salzburg

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Am Sonntag, den 1. Oktober 2017 fuhren wir gut gelaunt mit der Westbahn nach Salzburg und waren schon sehr gespannt, was wir diese Tage so alles erleben würden. An unserem Ziel angekommen, wanderten wir gleich zum Museum der Moderne. Dort besuchten wir die Ausstellung mit Arbeiten von William Kentridge. Wir lernten, was Musik, Bild und Raum zusammen als Installation bewirken können und über vier Künstlerinnen, die ihr Leben auf Grund politischer Ereignisse verändern mussten. Unseren Abend verbrachten wir im Salzburger Landestheater bei der Vorstellung “Die Leiden des jungen Werther”.

Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Haus des Salzburger Kunstvereins, wo wir ebenfalls viel Interessantes lernten und uns die Ausstellung ansahen. Wir durften hinter die Kulissen blicken und die bereits teilweise abgebaute, aber dennoch magische Ausstellung besichtigen. Anschließend beschäftigten wir uns mit Skulpturen und konnten dann selbst kreativ werden und Figuren aus Alufolie, Gips, Holz und Farben fertigen, welche sogar in der nächsten Ausstellung gezeigt werden. Am Nachmittag stand der Lithografieworkshop an, doch davor hatten wir Zeit ein wenig in der Stadt zu bummeln. Der Steindruck hat uns allen am meisten gefallen, da wir sehr viel Neues gelernt haben und alles selbst ausprobieren durften. Außerdem war es toll hier zu sein, da es nur noch 40 Werkstätten in ganz Europa gibt und diese Technik nur mehr selten praktiziert wird. Wir durften alle Schritte vom Abschleifen alter Motive, dem aufwendigen Einreiben von Säuren bis zum Druck selbst ausprobieren. Uns war gar nicht bewusst, wieviel Arbeit hinter so einem Druck steckt. Wir alle fanden diesen Workshop höchst informativ und konnten uns so richtig künstlerisch austoben.

Am Vormittag des dritten und letzten Tages in Salzburg hatten wir eine Führung im Museum Salzburg und hörten viel über Mozart und alte Instrumente. Im folgenden Workshop stellten wir mit Wachsmalkreiden gemeinsam eine große Musikpartitur her, indem wir ein großes Plakat im Rhythmus der Musik bemalten. Dabei ging es nicht darum ein „schönes“ Bild zu kreieren, sondern die Dynamik, die Geschwindigkeit und den Ausdruck der klassischen Musik wahrzunehmen und auf einem Papier wiederzugeben. Anschließend mussten wir uns von der schönen Stadt Salzburg verabschieden, denn es warteten noch vier weitere Tage in Saalbach-Hinterglemm auf uns. In diesen drei Tagen haben wir einiges erlebt, viel Interessantes und Neues gelernt und viel Spaß gehabt. Vielen Dank an Frau Professor Janka, Frau Professor Fößl und Frau Professor Waldherr, ohne die diese Projekttage kein so tolles Erlebnis geworden wären.

Anna Jagritsch, 4Db