Stefan Kohler (1L) erzählt uns über die Exkursion ins NHM

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Exkursion und Führung im Naturhistorischen Museum Wien (Klasse 1L)

 

Am 3.März 2010 machte sich die Klasse 1L des Wienerwaldgymnasiums Tullnerbach mit Begleitung von Prof. Martínez-Isla und Prof. Zach bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg ins Stadtzentrum Wiens. Wir wollten das Naturhistorische Museum an der Ringstraße besichtigen. Mit seinen 39 Schausälen und mehr als 20 Millionen Ausstellungsstücken zählt es zu den 10 besten Museen der Welt. Als wir an unserem Ziel ankamen sahen wir links und rechts der Maria Theresien-Statue zwei sich ähnlich sehende Museen. Prof. Zach fragte: „Zur rechten Seite befindet sich das Naturhistorische Museum. Aber welches zur linken?" „Zur linken Seite befindet sich das Kunsthistorische Museum.", beantworteten mehrere Schüler ihre Frage. Nach dem wir das Museum betreten hatten, sahen wir eine Skulptur auf einer Schildkröte reiten. Wir dachten es konnte, der Sonderausstellung zu Folge nur Charles Darwin sein, der die Evolutionstheorie aufstellte. Die Sonderausstellung, die schon seit Oktober 2009 dort ausgestellt ist heißt DARWINS rEVOLUTION. Da unsere Führung erst kurz nach 10 Uhr begann, sagte Prof. Martínez-Isla, dass wir uns ein paar Säle die nicht zur Sonderausstellung über DARWINS rEVOLUTION gehören ansehen. Als erstes gingen wir ins Vivarium. Prof. Martínez-Isla machte auf die Axolotl, die zu den Amphibien gehören, aufmerksam. Aber es gab auch viele andere interessante Tiere. Dazu gehören zum Beispiel Aale, Rotfeuerfische, ein Chamëleon, ein Staubsaugerbuntbarsch, einen Meerpfau, es gab sogar ein Korallenriff. In der geologischen Sammlung waren die Skelette eines Allosaurus, eines Pterandonon, eines Tyrannosaurus Rex und eines Diplodocus zu besichtigen. Es war auch erstaunlich, was wir in einer Kammer sahen. Es war nämlich die berühmte 25.000 Jahre alte „Venus" von Willendorf. Eine etwas kleine Figur ist auch der Stier von Bjci skála. In einem Saal, wo ein Terrarium mit einem Leguan zu sehen war, endete die Hauptausstellung im Hochparterre des Museums. Man sah allerdings auch einen Panzer (ausgestorbene Tierart), einen Säbelzahntiger (ebenfalls ausgestorben) und eine Wasseragame. Im 1.Stock sahen wir die zoologische Sammlung des Museums. Unter den Vögeln befinden sich zum Beispiel Emus, Strauße, Kondore, Bussarde, Gänse, Kiwis, Alpenschneehühner, Pfaue, verschiedene Aras-Papageien, Eulen und Tangaren, sowie auch diverse Vogeleier. In dieser Sammlung waren aber auch Säugetiere vorhanden wie die Eukalyptus fressenden Koalabären, die Schuppentiere, die häufig in Australien vorkommenden Känguruhs, die Alpenmurmeltiere, ein Elefant, unter anderem auch ein Flusspferd, eine Giraffe, ein Lama, Kamele, Zebras, Wildziegen, Rentiere, Gazellen, Hirsche, ein Seeelefant, eine Löwin und ein Löwe, ein sibirischer Tiger in weißer Pracht, Bären, darunter ein Katzenbär und ein Waschbär. Nach einem Schausaal voller verschiedener Affen endete die Runde im ersten Stock im großen Kuppelsaal. Wir blieben nur wenige Minuten, da es mittlerweile schon 10 Uhr war und unsere Führung gleich beginnen würde. Im Parterre des Museums wartete schon unsere Führerin, die uns in den ersten Schauraum der DARWINS rEVOLUTION-Ausstellung führte.

Die Menschen vor 250 Jahren wussten nicht, ob es die Tiere, die wir heute kennen schon immer gab, oder ob die Tierarten erst im Laufe der Zeit entstanden sind. Diese Frage stellte sich auch Charles Darwin. So wie schon der Naturphilosoph Aristoteles stellte er eine Evolutionstheorie auf. Darwin war einmal in seinem Leben auf Weltreise gewesen und zwar mit den Segelschiff Beagle. In Chile fand Darwin das Skelett eines Riesenfaultieres, aber er hatte keine Ahnung von welchem Tier es stammt. Darwin entdeckte auf den Galapagosinseln die Galapagosschildkröten, merkte aber erst später, dass sie viel längere Hälse hatten, als gewöhnliche Schildkröten, es also schon eine Evolution war. Darwin fand aber auch Vögel, die er Galapagosfinken nannte. Er fragte sich aber: „Warum hat dieses Tier eigentlich verschiedene Schnäbel?" Die Antwort ist weil Vögel sich verschieden ernähren. Insgesamt reiste Darwin 5 Jahre, hatte aber ein großes Problem er hatte eine Seekrankheit.

 

Zur Evolution gehören:

1. Variation: Keine zwei Lebewesen sind identisch.

2. Selektion: Tiere sind an ihren Lebensraum so angepasst, dass sie sich gut tarnen können.

Als Abschluss besuchten wir noch die mineralische Ausstellung des Museums.

Es war eine schöne Exkursion!!!

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