Projektwoche der 7A und 7B in Südfrankreich

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Die Woche war der Versuch, für die drei Schulzweige G/RG/RG-BE ein funktionierendes Gesamtprogramm zusammen zu stellen, und es funktionierte: Während vormittags jede der drei Gruppen ein maßgeschneidertes Programm mit ihrem Schwerpunkt hatte, kamen nachmittags alle Schüler*innen zusammen und besuchten gemeinsam verschiedene Orte und Räumlichkeiten, die sich architektonisch und/oder durch ihre Kunst-Exponate selbst in diesem an solchen Orten reichen Süden Frankreichs hervorheben lassen.

Gewohnt wurde direkt in Strandnähe im Grenzstädtchen Menton in Apartments, welche die Schüler*innen zu ausgiebigem Kochen verleiten konnten.

Die Kunstschwerpunktklasse 7B kam vormittags in den Genuss einer Besichtigung des national bedeutenden Kunstzentrums Villa Arson in Nizza, dem auch eine wichtige Hochschule angeschlossen ist, eines Besuchs der privaten Stiftung Fondation Hartung Bergman in Antibes, mit einer ausgezeichneten Führung durch die unglaublichen Ateliers des Künstlerehepaars, des Musée des Beaux-Arts in Nizza mit einer guten Sammlung modernerer französischer Kunst sowie eines Spaziergangs zum Grab Le Corbusiers, das nach dessen architektonischen Theorien gestaltet ist.

Die Gymnasialgruppe der 7A besuchte morgens ihren hervorragend gestalteten Französisch-Kurs im Ibis-Hotel Mentons und wurde für ihre Fortschritte in der Fremdsprachpraxis mit einer guten Aussicht und Pausenverpflegung belohnt.

Die RG-Gruppe der 7A war wiederum ebenfalls viel unterwegs und legte einen Fokus auf Botanik und Meeresbiologie: einer Führung durch den wunderschönen exotischen botanischen Garten Mentons folgten eine Wanderung auf die Hügel hinter der Stadt mit Erklärungen zu Botanik und Ornithologie der Region sowie zwei Besuche des Ozeanographischen Museums in Monaco, und ein längerer Küstenspaziergang von Roquebrune-Cap-Martin Richtung Monaco mit Exkursen zur Botanik und Meereskunde.

Mittags trafen alle Gruppen und die Begleitlehrer*innen Maria Fößl, Paul Wagner und Robin Hauenstein zum gemeinsamen Nachmittagsprogramm, das der Kunst, Architektur und Kultur der Region gewidmet war, zusammen.

Am ersten Tag ging es für alle nach Monaco ins spektakuläre und schön gestaltete Ozeanograpische Museum, am Dienstag folgte eine Besichtigung und Führung durch zwei Architekturjuwelen der Küste: die modernistische Villa E-1027 der irischen Designerin und Architektin Eileen Gray sowie das benachbarte Feriendomizil Le Cabanon des bedeutenden Schweizer Architekten Le Corbusier sowie deren verflochtene Geschichte. Mitte der Woche fuhr die Gesamtgruppe nach St.Paul de Vence, zur architektonisch herausragenden Fondation Maeght, die auch mit ihrer Ausstellung und ihrem Skulpturengarten überzeugte. Mit etwas kleineren, aber deswegen nicht weniger spannenden Ausstellungsräumen und Exponaten wartete tags darauf das Kunstzentrum im Schloss Mouans-Sartoux auf, bevor es zu Ende der Woche nach Nizza ging, wo die Gruppe nach einer kurzen Stadtführung nochmals etwas Shopping betrieb, die Stadt erkundete oder zu einer letzten Ausstellung in das Museum für moderne Kunst MAMAC ging, wo Guide Alex Argenta für einen gelungenen Abschluss der Woche sorgte.